Zum Inhalt springen
01Unternehmen

Zollgebühren auf günstige Bestellungen: Ein neuer Trend

Neueste Entwicklungen in der Zollpolitik betreffen jetzt auch günstige Online-Bestellungen. Ab sofort fallen Zollgebühren auf Bestellungen unter 150 Euro an.

Lisa Hoffmann27. Juli 20261 Min. Lesezeit

Seit dem 1. Juli 2021 gelten in der Europäischen Union neue Regelungen für den Import von Waren, die über Online-Händler aus Ländern außerhalb der EU bestellt werden. In einem signifikanten Schritt hat die EU beschlossen, dass auf alle Einkäufe aus Drittstaaten, die einen Wert von 150 Euro nicht überschreiten, ab sofort Zollgebühren erhoben werden. Dies betrifft vor allem Verbraucher, die regelmäßig günstige Produkte aus Asien, insbesondere aus China, importieren.

Die neuen Zollregelungen zielen darauf ab, einen faireren Wettbewerb zu schaffen und die heimische Wirtschaft zu schützen. Vor diesem Hintergrund haben viele Online-Händler ihre Preisstrategien angepasst. Käufer sehen sich nun einer Vielzahl von Zusatzkosten gegenüber, die den Endpreis ihrer Bestellungen erheblich erhöhen können. Um bösen Überraschungen beim Erhalt ihrer Bestellungen vorzubeugen, sollten Verbraucher sich im Voraus über die anfallenden Zollgebühren sowie mögliche Einfuhrsteuern informieren. Dies könnte unter Umständen dazu führen, dass einige Verbraucher ihre Einkaufsgewohnheiten überdenken und sich stärker auf lokale Anbieter konzentrieren, um die Zollkosten zu vermeiden.

Aus unserem Netzwerk